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SOLON erhält Fördergelder zur Gestaltung der Energiewende.

Schaufenster Elektromobiliaet  

 

 

 

"Die Energiewende ist geschafft. Deutschland und Europa werden vollständig mit erneuerbaren Energien Wind, Sonne, Biogas und anderen Energieträgern versorgt. Die Mobilität in den Städten wird mit Hilfe von multimodalen Verkehrskonzepten gewährleistet, die eine ideale Kombination aus dem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr auf der einen Seite und einer spontan nutzbaren, diskriminierungsfrei zugänglichen e-Carsharingflotte auf der anderen Seite beinhalten."


So umreizt die Projektbeschreibung des Förderprojekts Micro Smart Grid EUREF die Vision einer gelungenen Energie- und Verkehrswende.

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Science Fiction? Nein! Science. No fiction!

Auf dem Gelände des Europäischen Energieforums in Berlin-Schöneberg (EUREF-Campus) sollen Ansätze dieser Vision in den kommenden Jahren erforscht und modellhaft umgesetzt werden. Hierbei steht die Integration der Mobilitäts- und Energiesysteme im Vordergrund. Auf dem EUREF-Campus werden unterschiedliche Arten der modernen Energieerzeugung,  -speicherung und -steuerung in einem bestehenden Micro Smart Grid erprobt.

SOLON ist Partner des neuen Förderprojekts Micro Smart Grid EUR.

Der Grundstein wurde bereits gelegt.  Denn das Vorhaben ist die Fortführung der Projekte BeMobility – Berlin elektromobil und BeMobility 2.0, dem Berliner Beitrag zu den Modellregionen Schaufenster Elektromobilität der Bundesregierung. SOLON hat im Rahmen dieser Projekte im Jahr 2011 Solarmodule für zwei Aufdachanlagen mit einer Größe von je 23 kWp geliefert sowie einen SOLON Mover mit 7,5 kWp und integriertem Bleiakku (150 kWh Kapazität und 15 kWp Leistung) auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg errichtet.

Ziel des aktuellen Verbundprojekts ist es, bis Anfang 2016 das vorhandene Micro Smart Grid zu einem multidimensional vernetzten Forschungs- und Erprobungsnetz auszubauen und weiter zu entwickeln.

Die notwendige Netzintegration von erneuerbaren Energien soll hier ebenso in der Praxis erforscht und erprobt werden wie die Nutzung einer vorhandenen Flotte von Elektrofahrzeugen. Diese dienen als mobile Energiespeicher, die gleichzeitig das Stromnetz entlasten.

SOLON ist Partner dieses Forschungsvorhaben und wird an der Entwicklung neuer Solarmodule arbeiten, die sich besonders gut in das innerstädtische Stadtbild einfügen. Zentral ist hierbei unter anderem, besonders langlebige Module zu entwickeln, die auf speziellen öffentlichen Carports zur Betankung von Elektrofahrzeugen mit Sonnenstrom genutzt werden können.

Wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht, muss die Energieversorgung trotzdem abgesichert sein. Lösungen zur effizienten Einbindung von Solarstrom in das Micro Smart Grid zu entwickeln ist daher ein weiterer wesentlicher Beitrag der SOLON Energy GmbH zu diesem Forschungsprojekt.

Das Projekt ist vernetzt mit den Aktivitäten des Förderprojekts Intelligente Mobilitätsstation – Vernetzte Mobilität und Energie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, an dem die SOLON Energy GmbH ebenfalls als Projektpartner beteiligt ist.

Die Projektpartner.

Das Projekt läuft bis zum 29.02.2016, die weiteren beteiligten Partner sind:

  • Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel GmbH
  • Bombardier Transportation GmbH
  • Vattenfall Europe Innovation GmbH
  • Reiner Lemoine Institut gGmbH
  •  Technische Universität Berlin - Distributed Artificial Intelligence Laboratory, Fachgebiet
  • Energieversorgungsnetze und Integration Erneuerbarer Energien
  • NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co KG
  • TU-Campus EUREF gGmbH an der Technischen Universität Berlin
  •  Schneider Electric GmbH.

Das Förderprogramm Schaufenster Elektromobilität

Das Projekt  Micro Smart Grid EUREF ist eines von 18 Projekten im Schaufenster Elektromobilität Berlin-Brandenburg und wird mit rund 3 Millionen Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen der Schaufenster-initiative der Bundesregierung gefördert. Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180 Mio. € bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und  Verkehrssystem erprobt.

Mehr Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie hier.

Was ist ein Micro Smart Grid?

„Ein Smart Grid ist ein Stromnetz, in dem unterschiedliche Energiequellen, Verbraucher sowie mobile und stationäre Speicher intelligent verknüpft werden. Das Netzmanagement soll das tageszeit- und wetterabhängig schwankende Angebot regenerativer Energie mit dem aktuellen Stromverbrauch ökologisch und ökonomisch in Einklang bringen. Da diese Vernetzung auf dem EUREF-Campus einen räumlich abgegrenzten Bereich betrifft, wird von einem "Micro" Smart Grid gesprochen. Dabei besteht weiterhin noch Anschluss zum öffentlichen Stromnetz. 
Ziel ist es, Schritt für Schritt durch die Nutzung lokaler regenerativer Energieträger den Strombezug aus dem öffentlichen Netz zu reduzieren. Damit kann dieses entlastet und der Anteil erneuerbarer Energien in der Stromversorgung gesteigert werden. Hierbei gewinnt die Integration von Speichern als Puffer immer größere Bedeutung. Über gesteuertes Laden bzw. Rückspeisung sollen schließlich die Batterien der Elektroautos einbezogen werden. Die Bereitstellung der Speicherkapazität der Elektroautos an Energieversorger kann beispielsweise die Finanzierung für Flottenbetreiber begünstigen.“

(vgl. www.innoz.de/microsmartgrid.html)

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